HERZLICH WILLKOMMEN

beim Richard Wagner Verband Minden e.V.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse an der Arbeit des Richard Wagner Verbands Minden, den wir Ihnen gerne auf dieser Homepage vorstellen möchten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 18. September 2018

Wagner kann man kaum besser erleben

Mit einer phantastischen "Götterdämmerung" schließt Minden die Opern-Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" ab.

Selbst an manch renommiertem, hochsubventioniertem Theater ist das Vorhaben, Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in einer überzeugenden Inszenierung auf die Bühne zu bringen, nach der „Walküre“ oder schon nach dem „Rheingold“ gescheitert. Weil es entweder an Geld oder Geduld mangelte, manchmal auch, weil dem Regisseur die Phantasie ausging. Umso wundersamer wirkt das, was sich im Stadttheater der ostwestfälischen Stadt Minden zuträgt. Dort wurde jetzt auf rein private Initiative und nahezu ausschließlich mit Sponsorengeidern mit der „Götterdämmerung“ ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher „Ring“ vollendet. Im nächsten Jahr soll er zweimal komplett zyklisch aufgeführt werden.

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Zeittunnel mit strahlenden Sängern und versunkenem Orchester. Foto: Friedrich Luchterhandt

Mindener Tageblatt | 13. September 2018

Herr über alle Pläne

Friedrich Luchterhandt leitet das Produktionsbüro der „Götterdämmerung“. Das MT sprach mit ihm über diese Tätigkeit und sein musikalisches Wirken bei der NWD.

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Am Bühneneingang des Mindener Stadttheaters hinein und vier Stufen hoch, dann die Tür rechts geöffnet, auf der schlicht „Produktionsbüro“ steht. Dort trifft man auf Friedrich Luchterhandt, der meist vor seinem Laptop sitzt, recherchiert und eintippt, telefoniert und sich Wünschen der Mitwirkenden ausgesetzt sieht. Versierte Konzertgänger kennen Luchterhandt als Bratschisten der Nordwestdeutschen Philharmonie. Jetzt aber hat er einen Bürojob. Wie aber sieht der genau aus?

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Friedrich Luchterhandt behält im Produktionsbüro den Überblick über Personal und Finanzen. MT-Foto: Alex Lehn

Hannoversche Allgemeine | 11. September 2018

Das Ende des Rausches

Stille Sensation: In Minden ist eine zurückhaltende „Götterdämmerung“ zu sehen, die neue Wagner-Maßstäbe setzt.

Von Stefan Arndt
Er sagt es ja selbst: „Nur wer der Liebe Lust verjagt", hat Richard Wagner am Beginn seines „Rheingolds"gedichtet, „nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold." Lässt sich dieses asketische Rezept, das die komplizierte Handlung des „Rings" in Gang setzt, auch als Hinweis für eine richtige Aufführung der gewaltigen Operntetralogie verstehen? In Minden, wo der Dirigent Frank Beermann ge rade eine Produktion des „Rings" mit der „Götterdämmerung" abgeschlossen hat, scheint man sich darauf besonnen zu haben. Beermann zumindest verzichtet nahezu vollständig auf den Klangrausch, zu dem die üppige Partitur immer wieder verführt. Er bleibt stets nüchtern, sachlich, zurückhaltend - und eröffnet damit eine ungewohnte, auf Anhieb überzeugende Sichtweise auf den „Ring“.

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Das sichtbare Orchester: Frank Beermann leitet in Minden die Nordwestdeutsche Philharmonie. Foto: Friedrich Luchterhandt

Das Opernmagazin | 10. September 2018

Stadttheater Minden: Richard Wagners „Götterdämmerung“ – vom Publikum gefeiert

Zweifel daran gab es auch früher nicht, aber nun haben wir es erlebt: Mit einer fulminanten Aufführung des dritten Tags – der „Götterdämmerung“, wurde im Theater des ostwestfälischen Minden unter der Intendanz von Andrea Krauledat die Aufführung des gesamten „Bühnenfestspiels“ „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner vollendet, wieder unterstützt von mehr als 100 Sponsoren. Wie bisher muß wieder der große persönliche und organisatorische Einsatz des dortigen Wagner-Verbandes und vor allem seiner Vorsitzenden, Frau Dr. Jutta Hering- Winckler hervorgehoben werden. Größte Anerkennung gilt vor allem der musikalischen Leitung des gesamten „Rings“ durch Frank Beermann, der die Nordwestdeutsche Philharmonie zu einem großartigen Wagner-Orchester formte, das hinter der Spielfläche auf der Bühne platziert war.

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Foto: Friedrich Luchterhandt

Westfalen-Blatt | 10. September 2018

Wagner-Wunder ist perfekt

Minden: frenetischer Beifall für grandiose Premiere der »Götterdämmerung«

Minden (WB). Das dürfte rühmliche Ausnahme sein: eine Wagner-Aufführung, die vorbehaltlos vom Publikum aufgenommen wurde und – ohne auch einen Hauch von Buh-Rufen – mit einem jubelnden Applaus stürmisch gefeiert wurde. So geschehen am Donnerstagabend bei der Premiere der "Götterdämmerung" in Minden.

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Die Rheintöchter (Julia Bauer, Tiina Penttinen, Christine Buffle) und Siegfried (Thomas Mohr).
Foto: Friedrich Luchterhandt

Rheinische Post | 10. September 2018

Das Wagner-Wunder aus der Provinz!

Das winzige Stadttheater in Minden wagt sich seit Jahren an Wagner – jetzt an die mächtige „Götterdämmerung“. Ein Glücksfall!

MINDEN Es klingt nach purem Größenwahn: Ein winziges Pro-vinz-Theaterchen mit gerade einmal 535 Plätzen spielt Wagner? Im westfälischen Minden hat dieser Wahnsinn seit 16 Jahren Methode und sich gerade mit der Premiere der „Götterdämmerung“ zur Sensation verdichtet. Denn nun ist der „Ring“ tatsächlich rund, im kommenden Jahr wird die gewaltige Tetralogie, unter der selbst große Operntanker ächzen, zyklisch über die Bühne gehen. Ein Wunder. Zumal sich der Mindener „Ring“ keineswegs hinter den großen Häusern verstecken muss. Im Gegenteil.

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Szene aus Wagners „Götterdämmerung“ in Minden mit Dara Hobbs als Brünnhilde. Foto: F. Luchterhandt

Der Opernfreund | 09. September 2018

„geraten ist .. der Ring“!

Premiere 6. September 2018

Zweifel daran gab es auch früher nicht, aber nun haben wir es erlebt: Mit einer fulminanten Aufführung des dritten Tags , der „Götterdämmerung“, wurde im Theater des ostwestfälischen Minden unter der Intendanz von Andrea Krauledat die Aufführung des gesamten „Bühnenfestspiels“ „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner vollendet, wieder unterstützt von mehr als 100 Sponsoren. Wie bisher muß wieder der grosse persönliche und organisatorische Einsatz des dortigen Wagner-Verbandes und vor allem seiner Vorsitzenden, Frau Dr, Jutta Hering- Winckler hervorgehoben werden. Größte Anerkennung gilt vor allem der musikalischen Leitung des gesamten „Rings“ durch Frank Beermann, der die Nordwestdeutsche Philharmonie zu einem großartigen Wagner-Orchester formte, das hinter der Spielfläche auf der Bühne platziert war.

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Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

NMZ Neue Musik Zeitung| 09. September 2018

Wagner-Wunder in der Provinz –
„Götterdämmerung“ in Minden

Kritik

Ein winziges Provinz-Theaterchen ohne eigenes Ensemble und Orchester mit gerade einmal 535 Plätzen spielt Wagner? Das klingt eigentlich nach purem Größenwahn oder besser noch nach laienhafter Selbstüberschätzung. Doch in Minden hat dieser Wahnsinn seit 16 Jahren Methode und hat sich nun gerade mit der Premiere der „Götterdämmerung“ zu unglaublichem Erfolg verdichtet. Denn nun ist der „Ring“ tatsächlich rund, im kommenden Jahr wird die gewaltige Tetralogie, unter der selbst große Operntanker ächzen sogar zwei Mal zyklisch über die Bühne gehen. Ein Wunder. Zumal sich der Mindener „Ring“, ebenso wie alle die Produktionen der Vorjahre keineswegs hinter den großen Häusern verstecken muss. Im Gegenteil.

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Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

Dieter David Scholz | 09. September 2018

Das Wunder Minden

Der Ring hat sich gerundet

Wunder gibt es noch! Im kleinen Stadttheater der ostwestfälischen Stadt Minden bei-spielsweise, wo sich am 6.09.2018 mit der „Götterdämmerung“ Wagners „Ring“- Tetralogie rundete, finanziert mit überwiegend privatem Geld. Jutta Hering-Winckler, die „gute Seele“ des tat- und finanzkräftigen Richard Wagner Verbandes Minden, hat das ehrgeizige Projekt, das im Sommer 2015 als gewaltiges Wagnis mit „Rheingold“ begann, als Kooperation mit ihrem Richard Wagner-Verband, dem Stadttheater Minden und der Nordwestdeutschen Philharmonie erfolgreich zu Ende geführt.

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Mindener Tageblatt | 08. September 2018

Der Zauber des Intimen

Die Premiere der Mindener „Götterdämmerung“ punktet mit einem glänzenden Orchester, exzellenter Sängerriege und präziser Personenführung..

Von Christian Helming
Minden (hel). Es ist vollbracht! Mit der „Götterdämmerung“ hat am Donnerstag der letzte Teil von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seine Premiere im Mindener Stadttheater gefeiert. Was vor einigen Jahren noch gewagt erschien – mit den begrenzten heimischen Mitteln ein solch gigantisches Projekt über mehrere Jahre hinwegstemmen zu wollen – hat vorerst seinen glanzvollen Abschluss gefunden, ehe im nächsten Jahr zwei zyklische Aufführungen des Rings den endgültigen Schlusspunkt markieren werden.

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Die Rheintöchter(Julia Bauer, Tiina Penttinen und Christine Buffle, von links) umgarnen Siegfried (Thomas Mohr), weil sie von ihm das Rheingold zurück haben wollen..
MT-Foto: Alex Lehn

Neue Westfälische | 08. September 2018

Gleichnis auf die aktuelle Weltlage

Weltendrama: Krönender Abschluss des Ringprojekts mit Wagners „Götterdämmerung“ am Theater Minden. Die Nordwestdeutsche Philharmonie liefert beeindruckende Klangfülle

Von Johannes Vetter
Minden.Wotan ist der große Verlierer im „Ring des Nibelungen“. In der brennenden Götterburg Walhalla, mit deren Bau das Elend im „Rheingold“ begonnen hat, geht das ganze Göttergeschlecht zum Teufel und mit ihm die alte Welt.

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Showdown: Brünnhilde (Dara Hobbs) vor ihrem Selbstmord; vorne die Leichen von Gutrune (Magdalena A. Hofmann) und Gunther (Renatus Mészár).
Foto: F. Luchterhandt

O-Ton | 08. September 2018

Ganz dicht am Ende

Von Udo Stephan Köhne
Die Mienen mancher Mitwirkenden beim Schlussapplaus sagen alles. Ungläubigkeit, Freude, Erschöpfung, Stolz spiegeln sich darin. Unwillkürlich drängen sich die dramatischen Worte „Es ist vollbracht“ auf. Einen Ring-Zyklus zu beschließen, ist für jedes Theater ein besonderes Ereignis. In Minden bekommt man das Gefühl, es ist nochmal ein bisschen mehr. Seit 2002 gehört Wagner in dem ostwestfälischen Städtchen an der Weser nicht jährlich, aber immer wiederkehrend zum Programm – dank des ortsansässigen Richard-Wagner-Verbandes.

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Foto: F. Luchterhandt

Mindener Tageblatt | 05. September 2018

Hagens Mindener Mannen

Thomas Wirtz studiert mit Laien aus unterschiedlichen heimischen Chören
einen Musiksatz von bemerkenswerter Schwierigkeit ein – zu hören in der „Götterdämmerung“.

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). „Bei vielen war der absolute Wille da, dieses musikalische Erlebnis mitmachen zu wollen“, sagt Thomas Wirtz nach einem Dreivierteljahr Vorbereitung über die 30 Männer, die den „Wagner Chor Minden 2018“ bilden. Das ist jene Chorgemeinschaft, die in der „Götterdämmerung“ im zweiten Aufzug Hagens Mannen stimmlich darstellt. Kreiskantor Wirtz, der sich als musikalischer Chef an der ChristuskircheTodtenhausen einen Namen gemacht hat, ist jedenfalls voll des Lobes für die aus unterschiedlichen Mindener Chören zusammengestellte Laientruppe. Diese versucht sich an einem Musiksatz von bemerkenswerter Schwierigkeit.

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Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

 

Dr. Jutta Hering-Winckler, 1. Vorsitzende des Richard Wagner Verbandes Minden und Initiatorin des Mindener Opernwunders spricht über "ihr" Minden mit Dirigent Frank Beermann.