aktuelle Pressemitteilungen

Mindener Tageblatt | 14. August 2017
Verwandlung in engem Rahmen

Der Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann findet immer wieder überraschende Bilder für die Mindener Inszenierung von Wagners Opern-Vierteiler „Der Ring des Nibelungen“.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Der rote Ring im Quadrat ist das Signet des Mindener „Rings“. Zusammen mit der roten Wendeltreppe in die Rangloge ist diese symbolträchtige Konstruktion die Konstante für Richard Wagners Opern-Vierteiler, den der Wagner-Verband zusammen mit dem Stadttheater und der Nordwestdeutschen Philharmonie auf die Bühne bringt. Erdacht hat ihn Frank Philipp Schlößmann, Bühnenbildner mit internationaler Erfahrung.

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Der erste Akt der Oper „Siegfried“ spielt in Mimes Werkstatt. In der rechten Seitenloge hat Frank Philipp Schlößmann einen Ofen mit einem riesigen Blasebalg eingebaut. Auf dem Podest über der Werkstatt ist Mimes Wohnstube eingerichtet.
Mindener Tageblatt | 12. August 2017
Minden-Debüt als Alberich

Bassbariton Oliver Zwarg: Begegnung mit einem Künstler, der mit tschechischen Sprachkenntnissen und einem ungewöhnlichen Sport aufwartet.

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Alberich heißt mit bürgerlichem Namen Oliver Zwarg und ist schon viel in der Welt herumgekommen. Zwarg ist Minden-Debütant. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie hat er vor Jahren einen konzertanten „Parsifal“ in Hamm bestritten; jetzt übernimmt er die Rolle des Alberich im „Siegfried“. Zwarg ist in Norddeutschland aufgewachsen und lebt jetzt in Hamburg: seine Frau singt im Chor der dortigen Staatsoper. Zwarg ist einer jener Sänger, die nach dem Karrierestart im Schoß eines festen Ensembles den Sprung ins große internationale Operngeschäft geschafft haben. Das spricht für seine sängerischen Qualitäten.

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„Ist das ehrlich gemeint? Glaubt der Wotan, was er da singt?“: Oliver Zwarg gibt in seinem Minden-Debüt den Albe-rich und macht sich so seine eigenen Gedanken angesichts der Tiefe von Wagners Texten. MT-Foto: Alex Lehn
Mindener Tageblatt | 01. August 2017
Ein Treff für Wagner-Fans

Ein Leerstand wird in den kommenden Wochen zum Informationszentrum, das die Damen des Mindener Verbandes ehrenamtlich betreuen.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Der Meister selber steht dirigierend in blauem Plastik im Schaufenster. Vor ihm auf einem Notenständer liegt aufgeschlagen die Partitur zu der Oper „Siegfried“. Sie zeigt den aktuellen Stand der Proben im Stadttheater an.

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Plakate und Broschüren gibt es bisher im neuen „Wagner-Treff“. Von links: Simone Rau, Friedrich Luchterhand, Su-sanne Giessing, Jutta Hering-Winkler. MT-Foto: Alex Lehn
Mindener Tageblatt | 26. Juli 2017
„Mime ist ein Tüftler“

Im Stadttheater hatGerdHeinz mit den Proben zum dritten Teil desMindener Rings begonnen. Die Oper „Siegfried“ versetzt er in das 19. Jahrhundert.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Der Amboss steht auf der leicht abgesenkten Vorbühne bereit. Das Werkzeug scheint Mime gerade aus der Hand gelegt zu haben. Die rechte Seitenloge hat einen imposanten Ofen aufgenommen. Bühnenbildner Frank Philipp Schlöß-mann hat dem bestimmenden Grundkonstrukt aus Quadrat und Kreis wieder so geschickt Details hinzugefügt, dass ein neuer Raumein-druck entsteht.

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Udo Stephan Köhne widmete sich im letzten von sechs Vorträgen zu Richard Wagners Oper „Siegfried“ dem Drachenkampf.
MT-Foto: Ursula Koch
Mindener Tageblatt | 15. Juli 2017
Der Drachenkampf ist speziell

Udo Stephan Köhnes Vortrag zur „Siegfried“-Vorbereitung.

Minden (mt). Ein sehr spezielles Thema hatte sich der Mindener Musikwissenschaftler und MT-Mitarbeiter Udo Stephan Köhne für seinen Vortrag zur Vorbereitung auf die Mindener Siegfried“-Produktion ausgewählt. Bei ihm geht es um den Drachen Fafner und seine Verwandten. In etwas mehr als einer Stunde führt er am Donnerstag im LWL-Preußenmuseum kenntnisreich mit Hörbeispielen durch die Musikgeschichte, angefangen bei der Barock- Oper und bei Karl-Heinz
Stockhausen endend.

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Udo Stephan Köhne widmete sich im letzten von sechs Vorträgen zu Richard Wagners Oper „Siegfried“ dem Drachenkampf.
MT-Foto: Ursula Koch