aktuelle Pressemitteilungen

Mindener Tageblatt | 01. Dezember 2018

Wer wagt, gewinnt

Ein Buch dokumentiert das Mindener Ring-Projekt. Das Produktionsteam bietet damit hochspannende Hintergrundinformationen.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Eine Oper in einem kleinen Theater, das kein Ensemble und nur wenige Mitarbeiter in Verwaltung und Technik hat, ist ein Wagnis. Der Mindener Wagner-Verband ging es zu seinem 90-jährigen Bestehen 2002 in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater und der Nordwestdeutschen Philharmonie ein. Das Wagnis wurde ein Erfolg, Publikum und Kritiker lobten einhellig die intime Atmosphäre, die aus der Nähe zwischen Sängern und Zuschauern entsteht, und die musikalische Qualität. DieTatsache, dass in Minden eine Oper zum größten Teil aus privaten Spenden finanziert wurde, ließ bundesweit aufhorchen. Das war 2002.

Beitrag lesen


WDR 5 Scala - aktuelle Kultur | 07.09.2018 | 06:20 Min.

Wagner-Wunder in Minden

Mit der "Götterdämmerung" rundet sich der Ring. Jedes Jahr wuchtet der Mindener Wagner-Verband aus eigener Kraft und Initiative eine veritable Oper auf die Bühne. Regine Müller beobachtet das Projekt seit Jahren und rezensiert für Scala.

Beitrag anhören


Foto: Friedrich Luchterhandt

Deister-Weser-Zeitung | 21. September 2018

„Götterdämmerung“ in Minden: „Weißt du, wie das ward?“

Von Ernst-Wilhelm Holländer
Aus der räumlichen Enge des Theaters und des kleinen Orchestergrabens machte man eine Tugend: das Orchester war hinter der nur angedeuteten „Bühne“ aufgestellt, durch einen Gaze-Vorhang gut zu sehen. Und hier spielte nun erneut ein Orchester, das im lippischen Raum – und auch in Hameln – wohlbekannt ist: die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Frank Beermann, einem der großen Wagner-Spezialisten. Diesen bewährten Musikern ist vor allem das Gelingen dieser Aufführungen zu verdanken, denn Wagners Musik erklang sehr direkt, hörbar in allen Details. Sie gelang in den Vor- und Zwischenspielen, etwa in „Siegfrieds Rheinfahrt“ und besonders in der großartigen Trauermusik zum wahren Klangrausch.

Artikel lesen


Foto: Friedrich Luchterhandt

Online Musik Magazin 20. September 2018

Großartiger Abschluss eines Zyklus

Von Thomas Molke
Es ist vollbracht. Der über vier Jahre angelegte Ring-Zyklus findet in Minden in Ostwestfalen, das mit seinem kleinen Stadttheater ohne eigenes Ensemble wirklich nicht als Opernmetropole bezeichnet werden kann, mit der Götterdämmerung einen grandiosen Abschluss. Zu verdanken ist dieses Projekt dem unermüdlichen Einsatz des ansässigen Richard Wagner Verbandes und seiner Vorsitzenden Dr. Jutta Hering-Winckler, die mit zahlreichen Sponsoren und Kontakten zu Künstlerkreisen eine "Wagner-Tradition" etabliert hat, von der andere Städte vergleichbarer Größe nur träumen können.

Artikel lesen


Foto: Friedrich Luchterhandt

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 18. September 2018

Wagner kann man kaum besser erleben

Mit einer phantastischen "Götterdämmerung" schließt Minden die Opern-Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" ab.

Selbst an manch renommiertem, hochsubventioniertem Theater ist das Vorhaben, Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in einer überzeugenden Inszenierung auf die Bühne zu bringen, nach der „Walküre“ oder schon nach dem „Rheingold“ gescheitert. Weil es entweder an Geld oder Geduld mangelte, manchmal auch, weil dem Regisseur die Phantasie ausging. Umso wundersamer wirkt das, was sich im Stadttheater der ostwestfälischen Stadt Minden zuträgt. Dort wurde jetzt auf rein private Initiative und nahezu ausschließlich mit Sponsorengeidern mit der „Götterdämmerung“ ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher „Ring“ vollendet. Im nächsten Jahr soll er zweimal komplett zyklisch aufgeführt werden.

Artikel lesen


Zeittunnel mit strahlenden Sängern und versunkenem Orchester. Foto: Friedrich Luchterhandt

Mindener Tageblatt | 13. September 2018

Herr über alle Pläne

Friedrich Luchterhandt leitet das Produktionsbüro der „Götterdämmerung“. Das MT sprach mit ihm über diese Tätigkeit und sein musikalisches Wirken bei der NWD.

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Am Bühneneingang des Mindener Stadttheaters hinein und vier Stufen hoch, dann die Tür rechts geöffnet, auf der schlicht „Produktionsbüro“ steht. Dort trifft man auf Friedrich Luchterhandt, der meist vor seinem Laptop sitzt, recherchiert und eintippt, telefoniert und sich Wünschen der Mitwirkenden ausgesetzt sieht. Versierte Konzertgänger kennen Luchterhandt als Bratschisten der Nordwestdeutschen Philharmonie. Jetzt aber hat er einen Bürojob. Wie aber sieht der genau aus?

Artikel lesen


Friedrich Luchterhandt behält im Produktionsbüro den Überblick über Personal und Finanzen. MT-Foto: Alex Lehn

Hannoversche Allgemeine | 11. September 2018

Das Ende des Rausches

Stille Sensation: In Minden ist eine zurückhaltende „Götterdämmerung“ zu sehen, die neue Wagner-Maßstäbe setzt.

Von Stefan Arndt
Er sagt es ja selbst: „Nur wer der Liebe Lust verjagt", hat Richard Wagner am Beginn seines „Rheingolds"gedichtet, „nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold." Lässt sich dieses asketische Rezept, das die komplizierte Handlung des „Rings" in Gang setzt, auch als Hinweis für eine richtige Aufführung der gewaltigen Operntetralogie verstehen? In Minden, wo der Dirigent Frank Beermann ge rade eine Produktion des „Rings" mit der „Götterdämmerung" abgeschlossen hat, scheint man sich darauf besonnen zu haben. Beermann zumindest verzichtet nahezu vollständig auf den Klangrausch, zu dem die üppige Partitur immer wieder verführt. Er bleibt stets nüchtern, sachlich, zurückhaltend - und eröffnet damit eine ungewohnte, auf Anhieb überzeugende Sichtweise auf den „Ring“.

Artikel lesen


Das sichtbare Orchester: Frank Beermann leitet in Minden die Nordwestdeutsche Philharmonie. Foto: Friedrich Luchterhandt

Das Opernmagazin | 10. September 2018

Stadttheater Minden: Richard Wagners „Götterdämmerung“ – vom Publikum gefeiert

Zweifel daran gab es auch früher nicht, aber nun haben wir es erlebt: Mit einer fulminanten Aufführung des dritten Tags – der „Götterdämmerung“, wurde im Theater des ostwestfälischen Minden unter der Intendanz von Andrea Krauledat die Aufführung des gesamten „Bühnenfestspiels“ „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner vollendet, wieder unterstützt von mehr als 100 Sponsoren. Wie bisher muß wieder der große persönliche und organisatorische Einsatz des dortigen Wagner-Verbandes und vor allem seiner Vorsitzenden, Frau Dr. Jutta Hering- Winckler hervorgehoben werden. Größte Anerkennung gilt vor allem der musikalischen Leitung des gesamten „Rings“ durch Frank Beermann, der die Nordwestdeutsche Philharmonie zu einem großartigen Wagner-Orchester formte, das hinter der Spielfläche auf der Bühne platziert war.

Artikel lesen


Foto: Friedrich Luchterhandt

Westfalen-Blatt | 10. September 2018

Wagner-Wunder ist perfekt

Minden: frenetischer Beifall für grandiose Premiere der »Götterdämmerung«

Minden (WB). Das dürfte rühmliche Ausnahme sein: eine Wagner-Aufführung, die vorbehaltlos vom Publikum aufgenommen wurde und – ohne auch einen Hauch von Buh-Rufen – mit einem jubelnden Applaus stürmisch gefeiert wurde. So geschehen am Donnerstagabend bei der Premiere der "Götterdämmerung" in Minden.

Artikel lesen


Die Rheintöchter (Julia Bauer, Tiina Penttinen, Christine Buffle) und Siegfried (Thomas Mohr).
Foto: Friedrich Luchterhandt

Rheinische Post | 10. September 2018

Das Wagner-Wunder aus der Provinz!

Das winzige Stadttheater in Minden wagt sich seit Jahren an Wagner – jetzt an die mächtige „Götterdämmerung“. Ein Glücksfall!

MINDEN Es klingt nach purem Größenwahn: Ein winziges Pro-vinz-Theaterchen mit gerade einmal 535 Plätzen spielt Wagner? Im westfälischen Minden hat dieser Wahnsinn seit 16 Jahren Methode und sich gerade mit der Premiere der „Götterdämmerung“ zur Sensation verdichtet. Denn nun ist der „Ring“ tatsächlich rund, im kommenden Jahr wird die gewaltige Tetralogie, unter der selbst große Operntanker ächzen, zyklisch über die Bühne gehen. Ein Wunder. Zumal sich der Mindener „Ring“ keineswegs hinter den großen Häusern verstecken muss. Im Gegenteil.

Artikel lesen


Szene aus Wagners „Götterdämmerung“ in Minden mit Dara Hobbs als Brünnhilde. Foto: F. Luchterhandt

Der Opernfreund | 09. September 2018

„geraten ist .. der Ring“!

Premiere 6. September 2018

Zweifel daran gab es auch früher nicht, aber nun haben wir es erlebt: Mit einer fulminanten Aufführung des dritten Tags , der „Götterdämmerung“, wurde im Theater des ostwestfälischen Minden unter der Intendanz von Andrea Krauledat die Aufführung des gesamten „Bühnenfestspiels“ „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner vollendet, wieder unterstützt von mehr als 100 Sponsoren. Wie bisher muß wieder der grosse persönliche und organisatorische Einsatz des dortigen Wagner-Verbandes und vor allem seiner Vorsitzenden, Frau Dr, Jutta Hering- Winckler hervorgehoben werden. Größte Anerkennung gilt vor allem der musikalischen Leitung des gesamten „Rings“ durch Frank Beermann, der die Nordwestdeutsche Philharmonie zu einem großartigen Wagner-Orchester formte, das hinter der Spielfläche auf der Bühne platziert war.

Artikel lesen


Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

NMZ Neue Musik Zeitung| 09. September 2018

Wagner-Wunder in der Provinz –
„Götterdämmerung“ in Minden

Kritik

Ein winziges Provinz-Theaterchen ohne eigenes Ensemble und Orchester mit gerade einmal 535 Plätzen spielt Wagner? Das klingt eigentlich nach purem Größenwahn oder besser noch nach laienhafter Selbstüberschätzung. Doch in Minden hat dieser Wahnsinn seit 16 Jahren Methode und hat sich nun gerade mit der Premiere der „Götterdämmerung“ zu unglaublichem Erfolg verdichtet. Denn nun ist der „Ring“ tatsächlich rund, im kommenden Jahr wird die gewaltige Tetralogie, unter der selbst große Operntanker ächzen sogar zwei Mal zyklisch über die Bühne gehen. Ein Wunder. Zumal sich der Mindener „Ring“, ebenso wie alle die Produktionen der Vorjahre keineswegs hinter den großen Häusern verstecken muss. Im Gegenteil.

Artikel lesen


Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

Dieter David Scholz | 09. September 2018

Das Wunder Minden

Der Ring hat sich gerundet

Wunder gibt es noch! Im kleinen Stadttheater der ostwestfälischen Stadt Minden bei-spielsweise, wo sich am 6.09.2018 mit der „Götterdämmerung“ Wagners „Ring“- Tetralogie rundete, finanziert mit überwiegend privatem Geld. Jutta Hering-Winckler, die „gute Seele“ des tat- und finanzkräftigen Richard Wagner Verbandes Minden, hat das ehrgeizige Projekt, das im Sommer 2015 als gewaltiges Wagnis mit „Rheingold“ begann, als Kooperation mit ihrem Richard Wagner-Verband, dem Stadttheater Minden und der Nordwestdeutschen Philharmonie erfolgreich zu Ende geführt.

Artikel lesen


Mindener Tageblatt | 08. September 2018

Der Zauber des Intimen

Die Premiere der Mindener „Götterdämmerung“ punktet mit einem glänzenden Orchester, exzellenter Sängerriege und präziser Personenführung..

Von Christian Helming
Minden (hel). Es ist vollbracht! Mit der „Götterdämmerung“ hat am Donnerstag der letzte Teil von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ seine Premiere im Mindener Stadttheater gefeiert. Was vor einigen Jahren noch gewagt erschien – mit den begrenzten heimischen Mitteln ein solch gigantisches Projekt über mehrere Jahre hinwegstemmen zu wollen – hat vorerst seinen glanzvollen Abschluss gefunden, ehe im nächsten Jahr zwei zyklische Aufführungen des Rings den endgültigen Schlusspunkt markieren werden.

Artikel lesen


Die Rheintöchter(Julia Bauer, Tiina Penttinen und Christine Buffle, von links) umgarnen Siegfried (Thomas Mohr), weil sie von ihm das Rheingold zurück haben wollen..
MT-Foto: Alex Lehn

Neue Westfälische | 08. September 2018

Gleichnis auf die aktuelle Weltlage

Weltendrama: Krönender Abschluss des Ringprojekts mit Wagners „Götterdämmerung“ am Theater Minden. Die Nordwestdeutsche Philharmonie liefert beeindruckende Klangfülle

Von Johannes Vetter
Minden.Wotan ist der große Verlierer im „Ring des Nibelungen“. In der brennenden Götterburg Walhalla, mit deren Bau das Elend im „Rheingold“ begonnen hat, geht das ganze Göttergeschlecht zum Teufel und mit ihm die alte Welt.

Artikel lesen


Showdown: Brünnhilde (Dara Hobbs) vor ihrem Selbstmord; vorne die Leichen von Gutrune (Magdalena A. Hofmann) und Gunther (Renatus Mészár).
Foto: F. Luchterhandt

O-Ton | 08. September 2018

Ganz dicht am Ende

Von Rebecca Hoffmann
Die Mienen mancher Mitwirkenden beim Schlussapplaus sagen alles. Ungläubigkeit, Freude, Erschöpfung, Stolz spiegeln sich darin. Unwillkürlich drängen sich die dramatischen Worte „Es ist vollbracht“ auf. Einen Ring-Zyklus zu beschließen, ist für jedes Theater ein besonderes Ereignis. In Minden bekommt man das Gefühl, es ist nochmal ein bisschen mehr. Seit 2002 gehört Wagner in dem ostwestfälischen Städtchen an der Weser nicht jährlich, aber immer wiederkehrend zum Programm – dank des ortsansässigen Richard-Wagner-Verbandes.

Artikel lesen


Foto: F. Luchterhandt

Mindener Tageblatt | 05. September 2018

Hagens Mindener Mannen

Thomas Wirtz studiert mit Laien aus unterschiedlichen heimischen Chören
einen Musiksatz von bemerkenswerter Schwierigkeit ein – zu hören in der „Götterdämmerung“.

Von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). „Bei vielen war der absolute Wille da, dieses musikalische Erlebnis mitmachen zu wollen“, sagt Thomas Wirtz nach einem Dreivierteljahr Vorbereitung über die 30 Männer, die den „Wagner Chor Minden 2018“ bilden. Das ist jene Chorgemeinschaft, die in der „Götterdämmerung“ im zweiten Aufzug Hagens Mannen stimmlich darstellt. Kreiskantor Wirtz, der sich als musikalischer Chef an der ChristuskircheTodtenhausen einen Namen gemacht hat, ist jedenfalls voll des Lobes für die aus unterschiedlichen Mindener Chören zusammengestellte Laientruppe. Diese versucht sich an einem Musiksatz von bemerkenswerter Schwierigkeit.

Artikel lesen


Der „Wagner Chor Minden 2018“ist bereit für seinen großen Auftritt. MT-Foto: Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 29. August 2018

Auf die Länge kommt es an

In Minden blasen Andreas Mayer und Kollegen in der „Götterdämmerung“ Naturhörner. Das ist in der Opernwelt eine Rarität.

Von UrsulaKoch
Minden (mt). Ob die drei Hörner von männlichen oder weiblichen Tieren stammen, kann der Musiker Andreas Mayer gar nicht sagen. Der Hornist der Nordwestdeutschen Philharmonie (NWD) hatte dem Dirigenten Frank Beermann vorgeschlagen, Wagners Regieanweisung für die Szene, in der Hagen seine Mannen zusammenruft, umzusetzen. Der Komponist fordert in seiner Partitur für diese Passage drei „Stierhörner“.

Artikel lesen


Der NWD-Hornist Andreas Mayer hat für die Götterdämmerung Hörner von Watussi-Rindern zu Instrumenten umgebaut.
MT-Foto: Ursula Koch

Mindener Tageblatt | 28. August 2018

Oper als Familienaufstellung

Dirigent Frank Beermann gibt bei „Martini um 12“ eine unterhaltsame Einführung in das Geschehen der „Götterdämmerung“. Und auch der „Wagner-Treff“ hat wieder geöffnet.

Minden (mt). Wer hat was mit wem und warum? Was bei der Lektüre des Inhalts derOper „Die Götterdämmerung“ verwirrend erscheint, wird in der Einführung durch den Dirigenten Frank Beermann in der Veranstaltungsreihe „Martini um 12“ am Poos ganz klar.
Der Regen am Samstagvormittag sorgte allerdings dafür, dass sich Akteure und Publikum unter das Dach von Hagemeyer flüchten. Das führt gelegentlich zu kleinen Staus. Hagemeyer-Chefin Daniela Drabert muss mehrfach darum bitten, einen Durchgang für die Kunden freizuhalten. Die Veranstaltungsreihe vor der Tür möchte sie deswegen aber keineswegs missen. „Es ist in diesem Sommer das erste Mal, dass alle unter das Dach flüchten. Uns bringt es Frequenz und das Programm bietet für jeden Geschmack etwas. Wir wären nicht böse, wenn die Reihe am Poos bleiben würde“,sagt die Geschäftsfrau. Dorthin waren die Veranstaltungen wegen der aktuellen Bauarbeiten an der Martinitreppe gezogen.

Artikel lesen


Frank Beermann erläutert die Handlung, indem erZuschauer zu einer Art Familienaufstellung arrangiert.
MT-Foto: Ursula Koch

Mindener Tageblatt | 28. Juli 2018

Blick hinter die Kulissen

MT-Stadtgespräch zur Wagner-Oper „Götterdämmerung“ am 2. September

Minden (mt/och). Regisseur Gerd Heinz hat mit den Sängern die Proben für seine Inszenierung der „Götterdämmerung“ im Stadttheater Minden begonnen. Die Premiere soll am 6. September über die Bühne gehen. Wie bei den drei vorangegangenen „Ring“-Opern bietet das Mindener Tageblatt mit seinem Stadtgespräch am Sonntag, 2. September, 11 Uhr, im Stadttheater Minden dem Publikum Ein-blicke in die Produktion. Dieses Mal vor der Premiere.

Artikel lesen


Die MT-Stadtgespräche zu den Wagner-Opern lüften auch kleine Geheimnisse, etwa zu den Videoprojektionen.
MT-Foto: Alex Lehn (Archiv)

Mindener Tageblatt | 23. Juli 2018

Der „Ring“ schließt sich

Mit den Proben zur „Götterdämmerung“ biegt die Mindener Produktion von Wagners Tetralogie auf die Zielgerade ein. Der Endspurt folgt 2019 mit der Aufführung des kompletten Zyklus'.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Die Mammutaufgabe, die sich der Mindener Wagner-Verband, das Stadttheater und die Nordwestdeutsche Philharmonie mit RichardWagners „Ring“-Zyklus selbst gestellt hatte, ist fast bewältigt. Mit den Proben zur vierten Oper, der „Götterdämmerung“, biegt das Team auf die Zielgerade ein.
Nach der Premiere am 6. September und den fünf darauf folgenden Aufführungen ist damit aber nicht Schluss. 2019 steht dem Produktionsteam und den Sängern noch ein gewaltiger Schlussspurt bevor: Zwei Mal soll der gesamte Zyklus aufgeführt werden. Wagner-Fans aus dem In- und Ausland werden dann entweder für zehn Tage oder für vier Opernabende nach Minden reisen, um dieTetralogie als Gesamtkunstwerk zu genießen..

Artikel lesen


Anklänge mittelalterlicher Rüstungen und Waffen zeigen die Kostüme der Walküren. MT-Fotos: Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 18. Juli 2018

„Mythologischer Tatort“

Regisseur Gerd Heinz startet im Stadttheater mit den Proben zur „Götterdämmerung“ und zur Vollendung des „Rings“.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Die Akteure kennen sich seit 2015, die Begrüßung im Stadttheater zu den Proben zum vierten Teil von Richard Wagners „Ring“-Zyklus fällt daher entsprechend herzlich aus. Regisseur Gerd Heinz fasst sich in seiner Ansprache kurz.„Die Zeit ist knapp, aber deswegen dürfen wir nicht hetzen“, zitiert er Bertolt Brecht. Ihm bleiben wie in den drei Jahren zuvor mit dem Ensemble vier Wochen Zeit für die szenischen Proben. Dabei hat die Oper „Götterdämmerung“noch mehr Spieldauer als zuvor „Walküre“ und „Siegfried“,ganz zu schweigen von der mit zweieinhalb Stunden nahezu kurzen Oper „Rheingold“, die als Vorabend für das gesamte Bühnenfestspiel gilt. Die Götterdämmerung „ist kein Schlussstein, sondern ein Schlussdom. Das wird ein gewaltiges Gebäude“, stellt der 77-Jährige in Aussicht.

Artikel lesen


Mit den Nornen Christine Buffle, Julia Bauer und Tiina Penttinen (von links) starteten Frank Philipp Schlößmann (Bühnenbild), Matthias Lippert (Video) und Gerd Heinz (Regie) gestern die Proben zur „Götterdämmerung“. MT-Foto: Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 11. Juni 2018

Witzig gezähmt

Frank Beermann und Günther Albers sprechen über die Götterdämmerung

Von Christian Helming
Minden (hel). Die beidenwis-sen, wovon sie reden: Auch in diesem Jahr hat derWagner Verband Minden Frank Beermann und Günther Albers zu einem launigen Gespräch im Vorfeld der im September anstehenden Wagner-Premiere eingel-den. Mit der Götterdämmerung wird dann der Zyklus „Der Ring der Nibelungen“ vollendet werden.

Artikel lesen


Günther Albers (links) und Frank Beermann bieten Opern-Freunden einen amüsanten Abend. Foto: Chr. Helming

Mindener Tageblatt | 24. April 2018

Eine Frage der Sinnhaftigkeit

Musikkritikerin stimmt auf die Premiere von Wagners „Götterdämmerung“ein

Von Michael Hiller
Minden (hil). Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ ist ein Werk mit äußerst komplexen Ausmaßen. Ein Werk, nicht ganz einfach zu begreifen und mit einer Dichte an Handlungen und Charakteren, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Auch nicht erschließen können, weil diese epische Opern-Tetralogie einfach zu gewaltig ist.

Artikel lesen


Pianaistin Mary Satterthwaite und Sopranistin Christine Buffle begleiten den Vortrag musikalisch auf höchstem Niveau. Fotos: Michael Hiller